Vielleicht kennen Sie das:
Sie möchten sich weiterentwickeln. Sie suchen nach einem Seminar, einem Online-Kurs oder einem Coaching, das Sie im Alltag wirklich weiterbringt – im Beruf, in Beziehungen oder im Umgang mit Konflikten.
Gerade in Bereichen wie Kommunikation, persönlicher Entwicklung oder auch der Gewaltfreien Kommunikation entstehen heute viele wertvolle digitale Angebote. Sie sind flexibel, zugänglich und oft genau auf die Bedürfnisse der Menschen zugeschnitten.
Und doch geraten genau solche Angebote zunehmend in rechtliche Unsicherheit.
Der Grund: Das Fernunterrichtsschutzgesetz – ein Gesetz aus den 1970er-Jahren. Ursprünglich geschaffen für Fernkurse per Post, wird es heute auf digitale Weiterbildung, Coaching und Beratungsangebote angewendet.
Die Folgen sind spürbar:
Anbieterinnen und Anbieter stehen vor rechtlichen Risiken. Innovation wird gehemmt.
Und für Sie als Lernende bedeutet das: weniger Auswahl, weniger Zugang, weniger Entwicklungsmöglichkeiten.
Das betrifft uns alle. Denn Weiterbildung ist mehr als ein Markt. Sie ist die Grundlage für persönliche Entwicklung, für Dialogfähigkeit und für ein bewusstes, respektvolles Miteinander in unserer Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der wir mehr Verständnis, mehr Klarheit und mehr Verbindung brauchen, sollte Bildung nicht ausgebremst werden.
Gemeinsam mit vier weiteren Verbänden initiierte das Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V. daher eine Petition zur Reform des Fernunterrichtsschutzgesetzes. Ziel ist es, rechtliche Klarheit zu schaffen und Weiterbildung zukunftsfähig zu gestalten – ohne dabei den Schutz von Verbraucherinnen und Verbrauchern aufzugeben.
Auch wir als Fachverband unterstützen dieses Anliegen ausdrücklich.
Wenn auch Ihnen gute Bildung am Herzen liegt, bitten wir Sie:
Unterstützen Sie die Petition noch bis zum 07.07.2026 und tragen Sie dazu bei, dass Lernen auch in Zukunft zugänglich, vielfältig und wirksam bleibt.
