Persönlicher Stimmungsbericht zur Mitgliederversammlung 2026

Ein persönlicher Stimmungsbericht von Ute-Maria Graupner

Zu dem Mitgliederversammlungen des Fachverbandes ging ich meist aus Loyalität, den Vorstand zu entlasten. Ach ja, und um mit mir nahestehenden Menschen zu plaudern. Ein echtes Interesse an den Inhalten hatte ich bisher nicht.

So begann auch diese Versammlung des Fachverbands mit einem CheckIn. Scheinbar kalkulierbar vertrautes Vorgehen. Jedoch während ich hörte, wie sich die Anwesende gerade fühlen und in ihren Gesichtern ihre individuelle Lebenskraft sah, wurde ich zu einem lebendigen Teil dieser Runde. Ich gehörte plötzlich zu ihnen und in diesem Moment auch sie zu mir.

Dazu kam, dass Melanie bei der Begrüßung auch Grüße von einigen nicht anwesenden, aktiv Mitwirkenden im Fachverband ausrichtete, was diesen zufriedenen inneren Zustand verstärkte.

Mit dieser Fülle konnte ich die Tagesordnungspunkte einer üblichen Mitgliederversammlung ganz anders aufnehmen als gewohnt. Es waren Fakten, die unsere ehrenamtliche Arbeit betrafen, uns umfangreich Wirksamkeit ermöglichen, um ein Miteinander nach außen zu streuen, indem Menschen mit ihren Bedürfnissen genauso zählen, wie ich.
Ich lauschte der Wertschätzung für unseren Einsatz innerhalb der Anerkennungskommission, der durch Krankheitsausfälle in den letzten Monaten besonders umfangreich war.

Es war anders als sonst. Ich verspürte Dankbarkeit, dass Finanzen, Öffentlichkeitsarbeit, Technik und auch rechtlich angepasstes Vorgehen von den Menschen aus dem Vorstand als Aufgabe und Recherche für alle im Fachverband geleistet werden. So viele Gaben!

Diese Mitgliederversammlung nährte in mir Wertschätzung und Dankbarkeit und ich konnte in Verbindung mit den anderen baden. Selbst eine Verbandssitzung in Deutschland bietet Überraschungen. Ich erlebte Sinnhaftigkeit in einer lebendigen und nährenden Weise.