Sie erschaffen, was Sie erleben

#Worte_der_Woche 2019 KW38

Jemand langweilt mich ….. Ich glaube das bin ich – Dylan Thomas

Sie erschaffen, was Sie erleben. Es ist so leicht zu sagen :“ Was für ein langweiliger Redner.“ Immer wenn wir jemanden beurteilen, statt uns unsere eigenen Gefühle einzugestehen, verpassen wir das Entscheidende. Das Bewerten einer anderen Person wird unsere Erfahrung nicht interessanter machen und nimmt uns sogar noch Kraft. Wollen wir wirklich vom Gelangweilt- zum Gefesseltsein wechseln, konzentrieren wir uns am besten auf unsere unerfüllten Bedürfnisse. Vielleicht sind wir müde oder haben kein Interesse an diesem Thema, oder vielleicht erkennen wir nicht dessen Relevanz für unser Leben. Haben wir jedoch Kontakt zu unserem unerfüllten Bedürfnis, finden wir auch Wege es zu befriedigen – etwas hinausgehen und ein kleines Schläfchen halten, um unsere Bedürfnis nach Ruhe zu erfüllen und danach präsenter bleiben zu können. Oder vielleicht können wir den Sprecher fragen welche Bedeutung dieses Thema für unser Leben hat, und so unser Interesse erhalten. Wenn wir Kontakt zu unserem unerfüllten Bedürfnis haben, können wir sogar beschließen, dass es für und das Beste wäre zu gehen. Nur durch Kontakt zu unserem unerfüllten Bedürfnis können wir tragfähige Entscheidungen treffen, die unser Erleben verwandeln.

Wenn Sie sich heute langweilen, nehmen Sie Verbindung zu Ihren unerfüllten Bedürfnissen auf und suchen Sie nach Strategien, die sie erfüllen.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Üben!

Mary Mackenzie: „In Frieden leben“ (Junfermann 2007)

Wir veröffentlichen den Auszug aus diesem Buch mit Einverständnis unseres Kooperationspartners Junfermann Verlag. Für uns ist dies Ausdruck eines gelebten Miteinanders für das wir uns bedanken.