Durch unsere Entscheidungen geben wir uns selbst Kraft

„Der beste Weg heraus ist immer mitten durch.“ – Robert Frost

Jedes Mal, wenn wir etwas in dem Glauben tun, es zu müssen oder zu sollen, motivieren wir uns durch Schuld und Scham. Das kann sich überwältigend und einschränkend anfühlen. In der Tat kann es sich manchmal anfühlen, als laste ein schweres Gewicht auf dem Brustkorb. Versuchen Sie etwas Neues – entfernen Sie die Worte „Ich muss“ und „Ich sollte“ aus Ihrem Vokabular und tun Sie nur die Dinge, die Ihnen wichtig sind. Vielleicht denken Sie jetzt: „Das ist unmöglich. Einige Dinge muss man tun!“

Denken Sie an Ihren Job. Gehen Sie morgens zur Arbeit, weil Sie es müssen oder weil Sie es wollen? Sie tun es aus irgendeinem Grund. Brauchen Sie das Geld? Leben Sie in einer kleinen Stadt, die Sie lieben, in der es aber nur wenige gut bezahlte Jobs gibt? Oder arbeiten Sie, damit Ihr Ehepartner eine Ausbildung machen kann? Was immer Ihr Grund ist, Sie arbeiten, um einen lebensbereichernden Zweck zu erfüllen. Nehmen Sie Verbindung mit diesem Zweck auf und ändern Sie Ihre Formulierung in: “Ich gehe zur Arbeit, weil ich gern in dieser kleinen Stadt lebe“ oder „weil mir die Dinge wichtig sind, die ich mir mit dem Geld leisten kann, das ich hier verdiene“. Wenn wir die Energie verlagern, die unser Handeln motiviert, kann das Kraft und Freude in unser Leben bringen.

Achten Sie heute darauf, ob Sie sich sagen, Sie müssten etwas tun. Dann überlegen Sie, welche dahinter liegenden Bedürfnisse sie mit dieser Aktivität erfüllen wollen.

Mary Mackenzie: In Frieden leben (Junfermann 2007)

Wir veröffentlichen den Auszug aus diesem Buch mit Einverständnis unseres Kooperationspartners Junfermann Verlag. Für uns ist dies Ausdruck eines gelebten Miteinanders für das wir uns herzlich bedanken.