Dankbarkeit mit Anmut entgegennehmen

#Worte_der_Woche 2019 KW30

Senke niemals deinen Kopf, halte ihn immer erhoben. Sieh der Welt direkt ins Gesicht. – Helen Keller

Dankbarkeit mit Anmut entgegennehmen Viele von uns haben ein Problem mit dem Annehmen von Dankbarkeit. Entweder bagatellisieren wir unsere Leistung, indem wir Dinge sagen wie: „Oh, das war keine große Sache“, oder unser Ego bläht sich auf, weil wir glauben, wir seien besser als andere Menschen. Das zeigt sich manchmal durch Sätze wie: „Ja, diese Leute haben uns dringend gebraucht, nicht wahr?“ In beiden Fällen liegen wir falsch. Eine befriedigendere Form, Wertschätzung anzunehmen, entsteht durch die Frage, wie wir zum Leben der anderen Person beigetragen haben: So nehmen wir Kontakt zum anderen auf und nicht zu uns selbst. Eine denkbare Antwort wäre dann: „Oh, ich bin begeistert, wenn ich höre, dass meine Worte Hoffnung in dir geweckt haben.“ Beachten Sie, dass die Person, die Dankbarkeit empfängt, das Bedürfnis wiedergibt, das beim anderen erfüllt wurde — Hoffnung. Ich bin dieselbe Person, auch wenn mein Vortrag der einen Hälfte meiner Zuhörer gefällt und der anderen nicht, Ich bin nicht besser oder schlechter. Es freut mich jedoch sehr, wenn ich höre, dass sich das Leben anderer Menschen durch meine Worte verändert hat.

Suchen Sie heute nach Gelegenheiten, Dankbarkeit anzunehmen, indem Sie Kontakt zu den Bedürfnissen der anderen Person aufnehmen, die durch Ihr Handeln erfüllt wurden

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Üben!

Mary Mackenzie: „In Frieden leben“ (Junfermann 2007)

Wir veröffentlichen den Auszug aus diesem Buch mit Einverständnis unseres Kooperationspartners Junfermann Verlag. Für uns ist dies Ausdruck eines gelebten Miteinanders für das wir uns bedanken.